Die beste Voraussetzungen für die Selbstständigkeit - Das Skillset des Architekten.

Die besten Voraussetzungen für die Selbstständigkeit – Das Skillset der Architekten

Etwas Eigenes zu starten, dafür braucht man doch so viel Wissen, Mut und Erfahrung. Die Selbstständigkeit jagt dem kleinen Absolventen oft einen heiden Respekt ein. Man muss so viel können!
Sicher?
Architekten sind die geborenen Gründer. Viele wählen direkt nach der Uni die Selbstständigkeit als Start ins Leben. Viele fallen auf die Nase und viele stehen auch immer wieder auf. Heute stelle ich euch einige Architekten vor, die durch ihre Fähigkeiten die besten Voraussetzungen haben, etwas eigenes zu machen. Außerdem zeige ich euch auf, welche Möglichkeiten es außer diesen Beispielen noch gibt und interviewe zwei Exemplare der Gattung „viel Talentiert“!

Die Fähigkeiten eines Architekten

Architekten lernen in der Uni nicht nur Entwerfen. Entwerfen ist zwar in vielen Unis der Hauptbestandteil der Ausbildung aber der Entwurf beinhaltet so viel mehr als „das bisschen Design“ eines „einfachen Hauses“. Von Architekten wird verlangt, dass sie in gewisser Hinsicht allrounder sind und ihre Fähigkeiten in vielen Ebenen und Richtungen entwickeln. Sie müssen von allen Gewerken einer Baustelle immerhin so viel verstehen, dass sie erkennen können, ob eine erbrachte Leistung gut oder mangelhaft ist. Um das zu wissen, braucht es Sachverstand, den Willen viel zu lernen und sich auch mit fachfremden Themen zu beschäftigen.

Etwas wagen.

Jeder Entwurf, jedes Design und jede Idee erfordert eine gewisse Portion Mut. Zwar kämpft man in der Uni meist nur gegen seine Kommilitonen, doch sind die nicht sowieso immer besser und schlauer und cleverer? Im Laufe des Studiums schafft ein Architekt es immer öfter, seine Ideen vor einem Gremium vorzutragen, Menschen zu überzeugen und andere ins Abseits zu drängen. Diese Ellenbogenmentalität an der Uni kann den Studenten zwar zermürben, aber es härtet auch ab im Kampf um die Aufmerksamkeit der Professoren.
Ein 0815-Entwurf wird nicht die Aufmerksamkeit der Professoren oder der Mitarbeiter erlangen und so nie besondere Beachtung in den Korrekturen erfahren. Auch wenn man sich durch seine Idee dazu entscheidet, sich ganz speziell gegen den Geschmack der Professoren zu entscheiden, kann man dadurch Aufmerksamkeit für das eigene Projekt erlangen. Hat man sich erstmal damit abgefunden, dass die Professoren nicht hinter dem Entwurf stehen, ist es umso wichtiger, dass man es selbst tut. Riskiert man gar seine gute Note um seiner eigenen Moral den Rücken zu stärken, hat man vielleicht nur eine 2,7 auf dem Entwurf kleben, aber dafür eine stolz geschwellte Brust, weil man sich nicht in den Entwurf herein reden hat lassen. Reflektiert er die moralischen Überzeugungen, kann man ihn voller Selbstbewusstsein in sein Portfolio aufnehmen, denn eines ist sicherlich unbestritten:

Architekten sind Weltverbesserer.

Architekten sind Weltverbesserer

Tief in ihrem Herzen sind Architekten Menschen, die ihre Umwelt zum Besseren verändern wollen. Dieser tief verwurzelte Wunsch mag sich in jedem anders ausdrücken, doch niemand geht den harten Weg des Architektur-Studiums, ohne diesen Willen in sich zu tragen. Das Studium ist zu anstrengend, um sich ohne diesen Ansporn durch zu beissen.
Möchte man nun Denkmale retten, die Silhouette von Frankfurt neu erfinden, auf Bali nachhaltige Häuser aus Bambus bauen, sie wollen doch irgendwie Gutes tun.

Analoge Techniken = Handwerker im Kleinen

Architekten machen vieles per Hand. Die traditionelle Ausbildung eines Architekten war bis vor einigen Jahren bestimmt von der Handarbeit. Erst seit Kurzem sind digitale Medien in die Welt der Architekten eingedrungen. Das spiegelt sich ganz deutlich in den Fähigkeiten älterer und jüngerer Architekten in unterschiedlichem Maße wieder.

Architekturzeichnungen zur Visualisierung von Entwürfen.

Zeichnen

Architekten denken oft mit dem Stift in der Hand und sie planen im Kopf bevor sie etwas umsetzen. Sie sind planer und „machen nicht einfach drauf los“. Steht ein Architekt wie versteinert in einem Raum, ist er nicht etwa eingeschlafen, sondern er plant. Im Stillen, im Kopf, vor dem inneren Auge. Will das innere Auge nicht direkt die richtige Planung parat halten, hilft der Stift beim Denken. So werden meterweise Skizzenrollen mit Farben, Flächen und Strichen versehen.
Denken mit dem Stift ist aber nur eine Sache. Die meisten Architekten halten ihre Erinnerungen und Eindrücke ebenfalls mit dem Stift fest. Ein Bild sagt schließlich mehr als tausend Worte und eine Zeichnung kann viel besser den Eindruck festhalten, den ein Ort hinterlässt, als die meisten Fotos das können. Andreas Kretzer, Juniorprofessor an der TU Kaiserslautern, überzeugt auf seiner Homepage eindrucksvoll von seinen zeichnerischen Fähigkeiten. Andreas Kretzer ist ein lebendes Beispiel für die Vielseitigkeit eines Architekten. Zwar hat er seine Fähigkeiten auch innerhalb anderer Ausbildungen erlernt, doch nun gibt er sein Wissen und Können an die derzeitigen Studenten der Architektur weiter und erweitert so ihren eigenen Skill-Baum erheblich.

Modellbau

Manch ein Architekt lässt die Architektur hinter sich um sich dem Modellbau zu verschreiben. Modelle dienen der Veranschaulichung von Entwürfen für Laien und so sind sie unerlässlich wichtig. Gerade wenn es darum geht, komplett fachfremden Investoren oder Bauherren die Idee zu verkaufen, ist es wichtig, ein Modell zu haben, das den Eindruck möglichst originalgetreu übermitteln. Die Fähigkeit, sich aus einfarbigen Volumenkörpern aus Pappe ganze Stadtlandschaften vor dem inneren Auge zu visualisieren haben meist nur Architekten und Stadtplaner. Daher ist ein gutes Modell gerade dann wichtig, wenn Architektur-Fremde an den Tisch geholt werden. Diese zu überzeugen ist die Aufgabe der Modellbauer. Haben diese Modellbauer mal Architektur studiert, ist es für andere Architekten viel einfacher, sich mit ihnen zu verständigen, denn sie sind ja Kollegen, die am gleichen Projekt arbeiten. Die einen  mit kreativem Hirnschmalz und die anderen mit Fingerfertigkeit und Materialwissen der anderen Art.

Künstlerisches Gestalten

Ähnlich wie beim Modellbau macht man sich auch beim künstlerischen Gestalten ziemlich oft die Finger schmutzig. Zwar ist der direkte Zugang zur Architektur nicht direkt ersichtlich, aber während man versucht aus Ton eine Paprika in fünffacher Größe zu formen, lernt man das Material über Wochen hinweg kennen und lernt vor allem auch das genaue Hinsehen. Warum genau sieht die Paprika aus Ton nicht so aus, wie die, die auf dem Brettchen daneben steht? Da fehlt noch was. Und hier. Und dort ist zu viel. Nach Wochen hat der Architekt dann raus, wie sich Ton verhält und anfühlt und er hat gelernt die Unterschiede zu entdecken, die den wahren Reiz eines Objektes ausmachen.

Konzeptionieren

Konzepte erstellen ist eine der Hauptaufgaben eines Architekten. Um ein Konzept aufstellen zu können, werden viele Fähigkeiten in Kombination gebraucht. Den Bestand analysieren ist eine davon. Den Bedarf ermitteln eine andere. Dazu kommt das Vorstellungsvermögen, wie daraus eine bessere Lösung wird und die Fähigkeit, diese Idee anderen zu vermitteln. Ob es dabei um Kindergärten, Einfamilienhäuser, Einkaufspassagen, Visitenkarten, Flyer oder Webseiten geht, ist einerlei. Das Handwerk für weniger komplexe Aufgaben hat der Architekt naturgemäß schon dabei. Es ist also ein Einfaches, etwas weniger aufwändiges als ein Wohnquartier, zu konzeptionieren.

Planen

Vom groben Konzept zur fertigen Planung ist auf dem ersten Blick nur ein kleiner Schritt zu machen. In Wirklichkeit ist der Weg aber lang und steinig. Architekten planen. Das ist ihr Job, das lernen sie von der Kinderstube im ersten Semester bis zum letzten Atemzug. Aus Ideen umsetzbare Pläne machen ist das Naturell eines Architekten. – Es macht kaum einen Unterschied ob die Gemeinde sagt, sie will einen Kindergarten… oder ob Lehrer sagen, sie wollen für ihre Klasse einheitliche Starter Sets für den Kunst-Unterricht. Ob Stahl, Beton, Fensterrahmen oder Papier, Farbkästen und Boxen organisiert werden, macht keinen allzugroßen Unterschied. Natürlich ist das Netzwerk für Fliesen und Badmöbel eines Architekten im ersten Moment besser ausgeprägt, aber sobald die ersten Händler mit einem reden, ist es doch im Grunde keine wirklich neue Herausforderung, oder?

Kaum jemand versteht Architektur so gut wie Architekten. Und irgendwer muss sie in Worte fassen.

In Worte fassen.

Von Architekten wird verlangt, dass sie ihre Ideen vermitteln können. Ob nun als Vortrag vor einem Gremium, im kleinen Gespräch mit Bauherren oder schriftlich für Zeitschriften und die Presse… Sie formulieren im Kopf, auf Papier und mündlich ihre und fremde Ideen und üben das Tag für Tag in der Uni und im Berufsleben. Schriftverkehr mit Behörden, Bauherren oder Handwerkern muss schließlich verstanden werden und noch dazu einen guten und professionellen Eindruck hinterlassen. Gleichzeitig muss man einen Überblick über Rechte und Pflichten haben und die eigenen Erwartungen treffend und sicher aufs Papier bringen. – Viele empfinden das als notwendiges Übel des Berufes, andere Architekten entdecken allerdings das Schreiben für sich. Tim Chimoy ist mit seinem Buch nur einer davon. Jetzt hat sogar das neue Magazin me.Urban über Tim geschrieben. Ein anderer ist Holger Reiners, der neben seiner Stiftung auch noch über Depression schreibt.
Als Fachjournalistin und Architektin etabliert sich Anett Ring und lässt Architektur sprechen. Architekturkommunikation liegt also nicht nur mir, sondern auch meiner Kollegin. Wir sind gar nicht so wenige und es ist immer Bedarf da, um Architektur in Worte zu fassen!

Digitale Techniken

Obwohl die digitalen Methoden erst so kurz auf der Architektenwelt sind, gibt es hier schon ausgeprägte Fähigkeiten, die so manchen Design-Studenten in den Schatten stellen. Wie schaffen Architekten das? Sie sind es gewohnt, sich alles selbst beizubringen und sie wissen, wieviel Koffein sie vertragen um die Nächte durch zu schaffen. Dieser Durchhaltewille und anerzogene Ehrgeiz ermöglicht es ihnen, quasi mehrere Studiengänge parallel zu belegen. Hermines Zeitumkehrer ist nichts gegen den Koffeinkonsum so mancher Architekturstudenten!

Farben im Print.

Print Design – Flyer, Plakate, Visitenkarten

Wie in den Abschnitten ‚Konzepte‘ und ‚Planen‘ schon angedeutet wurde… Architekten machen eine ganze Menge andere Sachen. Ein Plan auf dem Rechner reicht nicht aus. Der Plan muss auf Papier und an die Wand. Wenn der Entwurf an Wettbewerbe geschickt wird, muss dieser Plan gut aussehen. Man mag über den Entwurf denken, was man will, wenn er nicht gut präsentiert wird, nimmt ihn keiner zur Kenntnis. Architekten eignen sich also die Grundzüge von Design, Layout, Typografie und Grafik an. Einige mehr, andere weniger. Ich beispielsweise gehe nun mit Print- und Web-Design meinen eigenen Weg und baue dazu die Interessen, die ich schon vor dem Studium hatte, weiter aus. Warum können sich Architekten aufwändige Renderings in der Entwurfsphase von Produktverpackungen sparen? Architekten planen seit je her in 2D was hinterher in 3D um eine Box (das Haus) gewickelt ist. Sie brauchen kein Rendering, um sich Abstände und Wirkungen immaginär zu visualisieren. Sie sehen einen ausgefalteten Verpackungskarton und sehen ihn, wie er zusammengefaltet vor ihnen stehen würde. Cool, oder?

Rendern – Innen- und Außenraum, sogar in bewegt

Die meisten Architektur-Visualisierungen sind heutzutage gerendert. Ein Rendering ist eine Darstellung mittels Computertechnik. Früher wurden Bauten vor Vergabe der Aufträge von den Architekten gezeichnet, um den Auftraggebern zu zeigen, was sie sich erwarten konnten. Heutzutage werden diese Bilder fast immer in 3D-Software erstellt und dann abstrakt oder fotorealistisch gerendert. Da Architekten oft noch etwas altmodische Vorlieben haben, werden die Bilder dann im Nachhinein verfremdet um ihnen etwas Schemenhaftes und den Look einer Vision zu geben.

Bruno Hansen, Student an der TU Kaiserslautern, hat in einem Kurs von Andreas Kretzer (s.o.) sogar ein Video gerendert, das es mit dem Können einiger VD (Virtual Design)-Studenten aufnehmen kann. Und das quasi ’nebenbei‘ im Studium.

Brunos 3D Video auf Architekturklips! Schaut rein!

Bruno Hansen wollte mir ein paar neugierige Fragen beantworten:

Im Architektur-Studium lernt man einiges mehr als Grundrisse und Ansichten zu zeichnen. Welche der weiteren Themengebiete neben den Entwürfen findest du besonders spannend und hilfreich?

Am meisten interessiert mich neben diesen Dingen im Prinzip das Visualisieren von Design im Allgemeinen und das Erarbeiten fotorealistischer Renderings. Dazu wurde uns während des dritten und vierten Semesters im Pflichtfach Digitale Werkzeuge der Grundstein gelegt. Nebenbei habe ich mich auch schon länger für Cinematografie begeistern können. Dennoch habe ich mich bis zum Wahlpflichtfach Architektur und Film noch nicht selbst an die Materie gewagt. Das Projekt „Everything is a remix“ im letzten Semester hat mich deswegen gleich gereizt und es ist wirklich eine lobenswerte Angelegenheit, dass so etwas in unserem Fachbereich angeboten wird.

Kannst du dir vorstellen, später die Branche zu wechseln und dich mit deinen nebenbei erlernten Fähigkeiten auf dem Markt zu positionieren?

Im Moment kann ich mir das noch schlecht vorstellen. Die Tätigkeit scheint mir leider noch um ein vielfaches mehr an den PC gebunden zu sein als das Entwerfen von Architektur. Beim Arbeiten an unseren Entwürfen erfahren wir doch wesentlich mehr Abwechslung, wenn wir ein Gebäude vom Papier zum Modell und schließlich oder gleichzeitig mit digitaler Unterstützung weiterentwickeln. Als Nebenverdienst/-tätigkeit oder privates Vergnügen taugt die Welt des Animationsfilms und des Visualisierens natürlich trotzdem.

Warum rendert man in der Architektur Filme?

Da der Mensch seine Umwelt meistens in Bewegung erlebt, folgert sich für mich schon eine Sinnhaftigkeit des Architekturfilms. Standbilder haben natürlich einen stark künstlichen Reiz um Designvisionen genau aus idealer Perspektive darzustellen, aber möglicherweise schafft man es in Bewegung viel mehr Inhalte und Emotionen zu vermitteln. Ein Bild kann durchaus den Betrachter stark beeindrucken, aber meiner Meinung nach gelingt es Filmen oft viel stärker, ihn komplett einzufangen. Der nächste Schritt ist dann natürlich die virtuelle Realität. Die Vision, sich frei durch digitale Entwürfe zu bewegen, begeistert immer mehr Menschen.

Multitaltent Architekt

Es steht also ausser Frage, dass nicht nur die Architekten von früher wahre Multitalente waren, die Entwerfen, Zeichnen, Statik und Mathematik beherrschten. Heutzutage sind die Aufgaben zwar etwas anders verteilt, aber die Architekten von heute beherrschen neben dem Entwurf die Darstellung, das Marketing und in vielen Fällen sind sie ihre eigenen Buchhalter. Ob sie schreiben wie Anett, eine Stiftung leiten wie Herr Reiners, reisen wie Tim oder modellieren und rendern wie Bruno, es gibt einige Fähigkeiten, die heutzutage den Wechsel in branchenfremde Tätigkeiten ermöglichen.

Tim Chimoy war so nett, mir einige Fragen konkret im Interview zu beantworten:

Du hast mit den klassischen Architekten-Aufgaben angefangen, tingelst aber jetzt durch die Welt. Was genau ist momentan deine Haupteinnahme-Quelle?

Meine Haupteinnahmequelle ist mein CAD & 3D Outsourcing-Service für Architekten. Diesen habe ich als Productized Service aufgebaut und er wächst und gedeiht fleissig. Wir erweitern unser Team aktuell. Meine digitalen Produkte und Services rund um meinen Blog Earthcity sind aber auch ein wichtiger Teil meiner Einnahmen. Infos, was so ein „Productized Service“ ist, findest du auch auf meinem Blog.

Wie bist du zu dazu gekommen, eBooks zu veröffentlichen?

Ich wollte meinen Blog, auf dem ich bis dato immer alle Inhalte kostenlos angeboten hatte, auch zumindest ein Stück weit monetarisieren und dachte mir, dass ich dies am besten mit hochwertigen Inhalten in Form von E-Books machen könnte. Es hat funktioniert. Zudem schreibe ich unheimlich gern. Bücher im Selbstverlag zu schreiben ist für mich ein tolles Erlebnis. Ich bekomme darüber neue Besucher, kann mein Wissen teilen und mir ein passives Einkommen aufbauen. Aktuell bieten wir auch einen Selfpublishing-Kurs an.

Hat dich das Architektur-Studium gut darauf vorbereitet, dein eigenes Ding zu machen, oder dient sie nur deiner Selbstständigkeit als Architekt?

Mein Architekturstudium hat mich Kreativität gelehrt. Da mein Studium international war, hat es mir auch die Augen für die Möglichkeiten in unserer globalisierten Welt geöffnet. Darüber hinaus musste ich mir aber den ganzen Business-Kram komplett selbst erarbeiten. Auch Architekten sollte man viel mehr Business-Basics beibringen. Das wird leider total vergessen.

Vielen Dank für deine Antworten, Tim!


 

Was sind deine Ideen und mit welchen Talenten könntest du dein eigenes Unternehmen aufziehen? Verrate es in den Kommentaren und teile den Artikel mit deinen Freunden.

Entwirf dein eigenes, besseres Leben,
Julia

2 thoughts on “Die besten Voraussetzungen für die Selbstständigkeit – Das Skillset der Architekten

  1. Hallo Julia!
    Ich habe selbst Architektur studiert und kann mich mit deinen Ausführungen wirklich sehr identifizieren. Ich habe mich im März 2015 selbstständig gemacht mit Mentaltraining und Flirttraining und das Architekturstudium hilft mir kreativ zu sein, meine eigenen Designs zu machen, mir Marketing-Strategien zu überlegen usw.

    Also für alle, denen die typische 60h-Woche zu viel Energie raubt: überlegt euch, was ihr machen wollt und wagt den Schritt!

    • Hey Susi,
      das freut mich, dass du deinen eigenen Weg gehst! Stimmt, das Architekturstudium hat unglaublich viel geholfen. Man wird dadurch beinahe zum Allrounder und das kann ja im Prinzip nicht schaden, oder? ;)
      Bloß kein Fachidiot werden, das merke ich im Moment bei Kundengesprächen immer öfter… „Was, sowas haben Sie im Studium schon gemacht?“, Ja… Das Architekturstudium ist sehr vielfältig. Genau das richtige für einen kreativen Chaoten wie mich.
      LG
      Julia

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